Im Fokus
Studie: Vertrauen in die Soziale Marktwirtschaft wächst
Das Vertrauen der deutschen Bevölkerung in die Soziale Marktwirtschaft ist wieder gestiegen. Eine aktuelle Allensbach-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung zeigt nach langjährigem kontinuierlichen Akzeptanzverlust erstmals eine Trendumkehr. Während im Jahr 2000 noch 55 Prozent eine gute Meinung von der Sozialen Marktwirtschaft hatten, waren es im Frühjahr 2008 nur noch 31 Prozent. Anfang dieses Jahres ist dieser Wert nun wieder auf 38 Prozent gestiegen. Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung, macht vor allem die besonnene Reaktion der Politik in der ersten Phase der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise für das gestärkte Vertrauen in die Soziale Marktwirtschaft verantwortlich.
weiterAlle Ergebnisse der Allensbach-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung finden Sie hier:
Die Bertelsmann Stiftung befasst sich in einem neuen Projekt mit der Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft.
Zukunft Soziale MarktwirtschaftAktuelles
Gütersloh - 08.02.2010
Gunter Thielen: Soziale Gerechtigkeit braucht Bildungschancen
Die soziale Marktwirtschaft hat sich nach Einschätzung der Bertelsmann Stiftung bewährt, muss aber neu definiert werden. "Wir erleben heute wieder ein Auseinanderdriften der Gesellschaft in Bezug auf Einkommen, Vermögen und Chancen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Gunter Thielen, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. "Ich denke, man muss über Dinge wie eine Grundversorgung nachdenken, über Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit in der Bildung."
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Gütersloh - 03.02.2010
Studie: Qualität frühkindlicher Bildung in Deutschland muss verbessert werden
Die Qualität frühkindlicher Bildung für Kinder ab drei Jahren lässt in Deutschland immer noch zu wünschen übrig. Die wesentliche Ursache dafür liegt vor allem an der unzureichenden Personalausstattung in den Kindertageseinrichtungen. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede. In Ostdeutschland ist die Betreuungsrelation deutlich ungünstiger als im Westen. Das zeigt ein aktueller Bundesländervergleich der Bertelsmann Stiftung.
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Gütersloh - 28.01.2010
Nachhilfe kostet Familien insgesamt bis zu 1,5 Milliarden Euro pro Jahr
Nachhilfe gehört für viele Kinder und Jugendliche in Deutschland zum Alltag: Rund 1,1 Millionen Schüler nehmen regelmäßig bezahlten Nachhilfeunterricht in Anspruch. Insgesamt geben Eltern jährlich bis zu 1,5 Milliarden Euro dafür aus. Das geht aus einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung hervor, die die Bildungsforscher Klaus Klemm und Annemarie Klemm vorgelegt haben. Demnach ist Nachhilfe bereits in der Primarstufe ein zentrales Thema: Häufig wird sie in Anspruch genommen, wenn es am Ende der Grundschulzeit um die Empfehlung für die weiterführende Schule geht.
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Gütersloh/Bielefeld - 03.02.2010
Mit Familienfreundlichkeit gegen den Fachkräftemangel
Für die meisten Kommunen in Ostwestfalen ist Familienfreundlichkeit neben Bildungs- und Arbeitsplatz-Angeboten das wichtigste Merkmal einer attraktiven Region. Das geht aus einer Befragung von 54 Städten und Gemeinden im Auftrag der Bertelsmann Stiftung und der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld hervor.
Gütersloh - 04.02.2010
Zukunft der EU entscheidet sich im Schwarzmeerraum
Auf Einladung der "Commission on the Black Sea" kamen am 25. Januar 2010 80 Fachleute und politische Entscheidungsträger im Auswärtigen Amt in Berlin zusammen, um über den gegenwärtigen Stand der Beziehungen im Schwarzmeerraum und Zukunftsperspektiven für diese europäische Region zu sprechen. Die Beziehungen zu ihren direkten Nachbarn sind für die Europäische Union von großer Bedeutung. Entwickeln sich die Staaten demokratisch und friedlich oder prägen Konflikte die politischen Entwicklungen? Können wirtschaftliche und gutnachbarschaftliche Kontakte ausgebaut werden, oder werden die Beziehungen durch gegenläufige Interessen, vielleicht auch Misstrauen und Machtfragen überschattet? All diese Fragen haben direkte Auswirkungen auf die Europäische Union.
weiterProjekte im Porträt
Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme
Der frühe Zugang zu guter Bildung kann allen Kindern bestmögliche Entwicklungs-chancen eröffnen. Doch was trägt das System der öffentlichen Bildung, Betreuung und Erziehung in Deutschland dazu bei? Wichtige Daten und Fakten rund um Kitas und Kindertagespflege in den einzelnen Bundesländern liefert unser jährlicher Länderreport und Länder-monitor Frühkindliche Bildungssysteme.
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Folgekosten unzureichender Bildung
Hohe Schulabbrecher-Quoten, Jugendliche, die trotz Schulbesuch nicht ausreichend lesen und schreiben können - allzu leicht werden solche Entwicklungen als Problem von Schulabbrechern, Schülern, Eltern und Lehrern abgetan. Doch letztendlich wird unsere Gesellschaft die Folgen unzureichender Bildung tragen müssen. Diese entstehenden Folgekosten zu berechnen, ist Gegenstand unseres Projektes.
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Übergänge mit System
Eine gute Ausbildung eröffnet jungen Menschen den Zugang zu Beschäftigung. Leider gelingt der Übergang in Ausbildung längst nicht allen Jugendlichen: Viele erreichen sie erst über Umwege aus Übergangsmaßnahmen oder bleiben ohne Ausbildung. Die Initiative "Übergänge mit System" setzt sich dafür ein, allen Jugendlichen künftig systematisch und ohne Zeitverlust zwei Wege zu einem Ziel anzubieten: Den Abschluss einer Berufsausbildung.
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Aktuelle Filme
Ausgaben für Nachhilfe: teurer und unfairer Ausgleich für fehlende inidviduelle Förderung Individuelle Förderung in Schulen in Deutschland
Neuerscheinung
Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2009
Der Länderreport 2009 bietet in 16 Länderprofilen einen Überblick zum Status Quo und den aktuellen Entwicklungstrends der frühkindlichen Bildung in den deutschen Bundesländern. Die Publikation ist auch als E-Book-Ausgabe erhältlich.
weiterBuch-Empfehlungen für 2010
Ageing and the German Economy Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2009 Reinhard Mohn Gesamtausgabe Transformation Index 2010 Wer, wo, wie viele? - Bevölkerung in Deutschland 2025
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